Nach Böllerverbot kaum Ermittlungen in München

Das Böllerverbot in der Münchner Altstadt hat aus Sicht der Staatsanwaltschaft München I durchaus Wirkung gezeigt. Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sind in den vergangenen Jahren massiv zurückgegangen. Nach dem Jahreswechsel 2017/18 waren es nach Angaben der Ermittlungsbehörde knapp 20 Verfahren. Ein Jahr danach, bei der die Polizeipräsenz deutlich erhöht worden sei, waren es knapp zehn – und nach dem letzten Jahreswechsel nur noch drei. Es war das erste Silvester mit einem kompletten Feuerwerksverbot in der Münchner Altstadt.