Neue Warnschilder für Wildunfälle vorgestellt

In Bayern gibt es jedes Jahr über 70.000 Wildunfälle – das sind im Schnitt über 200 pro Tag. Damit die Zahl weniger wird, hat Bayern Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber heute bei Vaterstetten im Landkreis Ebersberg neue Warnschilder für Wildunfälle vorgestellt. Diese wirken wie Plakate, die mit unterschiedlichen Bildern auf die Gefahr hinweisen sollen. Aber der große Clou – die Schilder reflektieren stark. Das soll einerseits die Wildtiere davon abhalten, bei Verkehr über die Straße zu laufen. Und andererseits sollen die Autofahrer so ganz klar mitbekommen, hier herrscht große Gefahr, so die Hoffnung der Staatsregierung und des Jagdverbands. In ganz Bayern sollen 1.500 dieser Schilder aufgestellt werden. Die Staatsregierung gibt dafür 100.000 Euro aus, der Jagdverband schießt weitere 10.000 Euro zu.