Neuer Bußgeldkatalog: Für Raser und Falschparker wird es teuer

Um Fußgänger und Fahrradfahrer besser zu schützen, wird am 8. Oktober ein erneuerter Bußgeldkatalog entschieden.

Wann man mehr bezahlen muss:

… beim Zu-schnell-Fahren:

  • Wer innerorts 16 bis 20 km/h zu schnell fährt und geblitzt wird, zahlt bald 70 Euro statt 35.
  • Autofahrer, die mit 91 km/h statt der erlaubten 50 km/h erwischt werden, zahlen 400 statt 200 Euro – und so weiter.

… beim Falsch-Parken:

  • Autofahrer, die ihr Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, bekommen künftig ein Knöllchen von bis zu 55 Euro statt wie bisher bis zu 15 Euro.
  • Wer unberechtigt auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz parkt, muss mit einem Bußgeld von 55 statt wie bisher 35 Euro rechnen.
  • Wer eine Feuerwehrzufahrt zuparkt oder ein Rettungsfahrzeug behindert, der muss mit 100 Euro Bußgeld rechnen.
  • Unberechtigtes Parken auf einem Parkplatz für E-Autos und Carsharing-Fahrzeuge zieht eine Verwarnung von 55 Euro nach sich.

… bei sonstigen Verstößen

  • Wer keine Rettungsgasse bildet oder eine solche mit dem Auto nutzt, muss mit einem Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen.
  • Die vorschriftswidrige Nutzung von Gehwegen, Radwegen und Seitenstreifen durch Fahrzeuge wird statt mit bis zu 25 Euro mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.
  • Die Geldbuße für das Verursachen von unnötigem Lärm sowie dem belästigenden unnützen Hin- und Herfahren steigt von bis zu 20 Euro auf bis zu 100 Euro.