Petition fordert besseren Schutz von LGBTIQ

Mit der Übergabe von mehr als 2.000 Unterschriften hat der Lesben- und Schwulenverband die Staatsregierung zum besseren Schutz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Interpersonen (LGBTIQ) aufgefordert. «Die Landesregierung ist dazu aufgefordert, homophobe und transphobe Gewalt im Freistaat Bayern ernst zu nehmen», sagte Markus Apel, Landesvorstand des Lesben- und Schwulenverbandes am Donnerstag in München. Dazu brauche es koordinierte Maßnahmen zur Aufklärung über die Vielfalt der Gesellschaft und Maßnahmen zur Sensibilisierung von Polizei und Staatsanwaltschaften.

Insgesamt unterzeichneten 2.148 Personen die Petition «Aktionsplan Queeres Bayern», welche im Landtag den Fraktionen der Grünen, SPD, FDP, CSU und Freie Wählern übergeben wurde. Die AfD sei wegen ihrer seit Jahren geführten Frontalangriffe gegen die Rechte und Freiheiten von LGBTIQ bewusst ausgelassen worden.