Planegg: Eine Million Euro Schaden bei Brand in Kieswerk – Polizei ermittelt nun aus der Luft

Nach dem Brand in einem Kieswerk in Planegg bei München, ermittelt die Polizei nun aus der Luft. Mit einer Drohne wurden heute Aufnahmen zur Spurensicherung gemacht. Wie das Feuer Montagnacht entstanden ist, bleibt weiter unklar – Brandstiftung ist aber weiterhin nicht auszuschließen, so eine Sprecherin der Polizei. Und auch das Kommissariat für politische Straftaten ermittelt weiter mit.

Ursprungsmeldung:

Bei einem Feuer in einem Kieswerk in Planegg bei München ist am Dienstagmorgen hoher Schaden entstanden. Gebrannt habe ein längeres Förderband, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Ursache für das Feuer blieb erst einmal unklar. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte der Sprecher. In die Ermittlungen eingebunden sei auch das Kommissariat für politische Straftaten.

Der Geschäftsführer der Kieswerke Glück, Markus Wahl, schätzte den Schaden auf rund eine Million Euro. Gebrannt habe das Band auf einer Länge von rund 400 Metern. Verletzt wurde niemand.

In dem Werk wird Kies am Rande des Waldgebiets Forst Kasten abgebaut. Umweltschützer gehen davon aus, dass künftig auf einem 9,5 Hektar großen Areal in dem Wald rund 9000 Bäume für die Erweiterung des Kieswerks gefällt werden sollen. In den vergangenen Wochen hatten Aktivisten immer wieder Bäume in dem Forst besetzt, um gegen die Rodung zu demonstrieren. Die Polizei seilte mehrfach Aktivisten mit großem Aufwand von den Bäumen ab.