Polizei und Feuerwehr haben an Silvester viel zu tun

Das neue Jahr ist angebrochen und wie erwartet hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehren und Polizei in der Silvesternacht wieder alle Hände voll zu tun. In Kirchseeon im Landkreis Ebersberg hatte sich ein 61-Jähriger ausgesperrt. Also lieh er sich einen Hammer vom Nachbarn aus und schlug damit seine Fensterscheibe ein. Das brachte ihm jetzt aber eine Anzeige wegen Sachbeschädigung von seinem Vermieter ein. In Hohenlinden im Landkreis Ebersberg musste die Polizei außerdem einen extrem aggressiven Familienvater beruhigen. Der hatte selber die Polizei gerufen, nachdem er die Wohnung verwüstet und seine Frau und den gemeinsamen Sohn leicht verletzt hatte. Er wurde schließlich festgenommen. In Hohenkammer im Landkreis Freising hatte die Feuerwehr im Großeinsatz. Denn eine Garage fing dort am frühen Neujahrsmorgen Feuer und brannte komplett aus. Die beiden Autos in der Garage sind völlig kaputt. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Kripo Erding ermittelt jetzt, ob ein Zusammenhang zur Silvesternacht herrscht.

In München musste die Feuerwehr zu 116 Groß- und Kleinbränden ausrücken. Die Polizei meldete rund 250 Einsätze. Mit dem Feuerwerksverbot am Marienplatz und der Fußgängerzone war man aber sehr zufrieden. Es habe lediglich wenige Zwischenfälle gegeben.

Gute Neuigkeiten gab es dafür aus Neufahrn im Landkreis Freising und aus Starnberg – hier meldete die Polizei keine größeren Störungen und Einsätze. Es blieb also alles verhältnismäßig ruhig und friedlich.