Prozess um 25.000 Euro teures Schamanenritual

Was darf Spiritualität kosten? Vor dem Oberlandesgericht (OLG) München fordert eine Frau 12.500 Euro von einer angeblichen Schamanin zurück. Es ist nur die Anzahlung für ein insgesamt 25.000 Euro teures Schamanen-Ritual, um die Kundin von einer angeblichen Besessenheit zu befreien. Die beiden Frauen hatten einen Vertrag darüber geschlossen, die Kundin sagte aber kurzfristig ab, erschien nicht zum vereinbarten Ritual und forderte die Anzahlung zurück. Sie wirft der Schamanin vor, ihr vorgemacht zu haben, sie sei besessen.
Die Beklagte weist das zurück und will das Geld behalten. Das Landgericht Traunstein hatte die Klage in erster Instanz abgewiesen.