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Alexander

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OnAir 9:31 Ain't Nobody RUFUS & CHAKA KHAN

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Änderungen ab 1. Januar

Neues Jahr, neues Glück und neue Gesetze. Das Recht auf Teilzeit, weniger Beiträge für die Krankenversicherung und Werbung auf WhatsApp. Was sich mit dem 1. Januar alles ändert, erfahrt Ihr hier.

 

Änderungen ab 1. Januar

Geringerer Beitrag Arbeitslosenversicherung

Gute Nachrichten für alle Arbeitnehmer. Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung sinkt am 01.01.19 von 3 Prozent auf 2,6 Prozent. Zur Veranschaulichung: Bei einem Monatslohn von 2.400€ Brutto hätte man am Ende des Jahres 72€ mehr in der Tasche.

 

Geringerer Beitrag Krankenversicherung

Im neuen Jahr gibt es auch gute Nachrichten für alle gesetzlich versicherten Arbeitnehmer. Momentan wird der Beitragssatz zur Krankenversicherung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils 50/50 geteilt. Die individuellen Zusatzbeiträge müssen Beschäftigte hingegen alleine zahlen. Doch das ändert sich nun. Ab dem 01.01.19 müssen Arbeitgeber auch die Hälfte der Zusatzbeiträge übernehmen. Alle Selbstständigen unter euch können sich ebenfalls freuen, denn der monatliche Mindestbeitrag soll für Euch erheblich reduziert werden. 

Höherer Beitrag Pflegeversicherung

Einen Wermutstropfen gibt es für Arbeitnehmer. Der Beitrag zur Pflegeversicherung steigt im neuen Jahr um ein halbes Prozent auf 3,05 Prozent. Für Kinderlose kommt es noch dicker, diese müssen zusätzlich noch einen Kinderlosenzuschlag von 0,25 Prozent berappen, also insgesamt 3,3 Prozent zahlen. Mit der Erhöhung soll der Belastung der Kassen entgegengewirkt werden. Arbeitnehmer mit Kindern, die 2.400 Euro brutto im Monat verdienen, müssen also nun 144 Euro mehr im Jahr zahlen, Arbeitnehmer ohne Kinder mit dem gleichen Gehalt sogar 216 Euro mehr.


Teilzeitgesetz:

Mit diesem neuen Gesetz können Arbeitnehmer für eine bestimmte Zeit verkürzen, also Teilzeit arbeiten, und dann trotzdem in Vollzeit zurückkehren. Sehr praktisch für Leute, die z.B. eine Fortbildung machen wollen oder Angehörige pflegen möchten. Aber aufgepasst, dass Gesetz gilt nur für Arbeitnehmer, die nach dem 01.01.19 einen Arbeitsvertrag abschließen. Und nur in Unternehmen mit 45 oder mehr Angestellten. Außerdem kann ein Unternehmen das Recht auf Teilzeit verwehren, wenn es die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen würde.


Mindestlohn steigt

Gute Nachrichten für Schüler, Studenten und Geringverdiener. Der Mindestlohn wird ab dem 1. Januar 2019 von 8,84 Euro auf 9,19 Euro angehoben.

 

WhatsApp wird werblich

Seit fast fünf Jahren gehört WhatsApp, der weltweit größte Messenger, zu Facebook. Die beiden WhatsApp Gründer hatten beim Verkauf durch eine Klausel festgelegt, dass der Messenger bis Anfang 2019 kein Geld verdienen muss, diese Frist läuft nun aus. So plant Facebook, zukünftig Werbeanzeigen in der App zu schalten. Konzerne könnten so also womöglich Zugang zu unseren Chats erhalten, um den Nutzern anhand von Schlagwörtern passende Werbung einzuspielen.

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