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Carsten

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Marderzeit – jetzt beißen sie wieder

Jetzt im Frühling gehen die pelzigen Tierchen wieder auf Streifzug, um sich unter der Motorhaube zu schaffen zu machen. Wir haben für Euch alle Infos und möglichen Mittel gegen Marder zusammengestellt:

Marderzeit – jetzt beißen sie wieder

Schätzungsweise 180.000 Mal beißen Marder jedes Jahr unter den Motorhauben unserer Autos zu - so kommt es zu rund 16.000 Marder-Pannen - wobei die Schadenssumme sich insgesamt auf rund 60 Millionen Euro beläuft. Marder zerstören Zündkabel, Gummidichtungen oder Schläuche und das nicht, weil sie ihnen schmecken, sondern weil sie gern spielen, neugierig sind und ihr Revier verteidigen. Die Folgen sind für uns oft teuer.

Hausmittel helfen nicht auf Dauer

Schwört Ihr auf kleine Säckchen mit Hunde- und Katzenhaaren oder auf Maschendraht? Wollt Ihr Euer Auto mit Pasten, Sprays oder Toilettensteinen vor Marderattacken schützen? Autofahrer werden da ziemlich kreativ. Ein Test hat allerdings ergeben, dass keines der diversen Hausmittelchen auf Dauer hilft. Um Geruchsspuren von Mardern zu beseitigen, empfiehlt der TÜV-Süd regelmäßige Motorwäschen. Ihr solltet die Wäsche aber unbedingt vom Experten durchführen lassen.

Gitter oder Maschendraht unter den Autos sind ebenfalls eine gute Möglichkeit. Denn Marder haben Angst vor unbekannten und großen Gegenständen. Sie vermuten darin einen Feind. Sobald die Marder allerdings gelernt haben, dass der Gegenstand harmlos ist, hilft auch das nicht mehr. 

Dauerhaft vertreiben nur Stromschläge die Marder. Einige Firmen bieten Strom führende Metallplatten an, die unter das Auto geschraubt werden. Diese kosten zwischen 80 und 200 Euro.

Preiswerter sind Hartplastikrohre aus dem Baumarkt. Diese könnt Ihr über die Kabel und Schläuche schieben. (Keine Bauteile vergessen!) Das ist zwar umständlich, aber eine preiswerte Lösung.

Wenn Ihr Eure Fahrzeuge in verschiedenen Marderrevieren abstellt, steigt das Risiko einen Schaden zu bekommen deutlich. Sobald ein Marder die Spuren eines Artgenossen in seinem Revier wahrnimmt, wildert er besonders heftig. Wenn möglich parkt am besten immer am selben Ort. Außerdem sind Marder nachtaktiv und scheuen das Licht. Wenn Ihr in einem Lichtkegel oder noch besser vor einer Lichtanlage parkt, der im besten Fall noch an einen Bewegungsmelder gekoppelt ist, schreckt dies den Marder ab.

Wer kommt für einen Marderschaden auf?

Je nach Versicherungsgesellschaft und Police kann die Versicherung für einen Marderschaden aufkommen. Bei anderen Unternehmen deckt die Teilkaskoversicherung den Schaden ab. Viele Autobesitzer müssen aber den Schaden alleine tragen, da die meisten Teilkasko-Policen mit einer Selbstbeteiligung abgeschlossen werden. Diese Summe wird im Schadensfall verrechnet, viele Versicherungen kommen da gar nicht zum Zuge.

Wissenswertes rund um den Marder

Der Steinmarder (Martes foina) ist ein allesfressendes Raubtier. Das 30 bis 40 Zentimeter lange, bis zu zwei Kilo schwere Tier schläft meist tagsüber und zieht sich dazu bevorzugt auf Dachböden zurück. Als sogenannter Kulturfolger lebt er häufig in der Nähe des Menschen. Die Tiere grenzen ihr Revier mit Duftmarken ab. Auf Streifzügen dreht er immer wieder Runden durch Motorräume. Normalerweise interessieren ihn Schläuche und Kabel nicht. Er bevorzugt Mäuse, Vögel, Regenwürmer, Eier oder Früchte. Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts war der Steinmarder bei uns in Deutschland fast ausgerottet.

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