Richtig Marmelade einkochen

„Selbstgemacht schmeckt alles besser!“ Das ist nicht nur irgendwie so ein Spruch, sondern trifft auch wirklich zu. Ein gutes Beispiel ist die eigene Marmelade – vielleicht ja sogar mit Früchten aus dem eigenen Garten. Die Zubereitung ist aber ein heikles Thema. Und deshalb haben wir für euch mal zusammengefasst, was man dabei alles berücksichtigen sollte und über welche Dinge man sich vielleicht ganz umsonst viel zu viele Gedanken macht.

 

  • Das fängt schon bei der Auswahl des Topfes an. Ihr solltet auf jeden Fall einen großen Topf verwenden, um mehr Platz zum Umrühren zu haben. Außerdem entsteht beim Kochen der Früchte Schaum, den man abschöpfen kann und so macht man die Marmelade auch länger haltbar.
  • Geschmäcker sind verschieden, deshalb variiert die Meinung zum Zucker auch sehr stark. In der Regel wird Gelier-Zucker verwendet und das im Verhältnis 1:1 – also der Anteil vom Zucker und der Anteil vom Obst ist gleich. Wer weniger Zucker verwenden will, der greift zu den Varianten 2:1 oder auch 3:1. Als Alternative zum Zucker kann auch Pektin oder Kokosblüten-Zucker verwendet werden.
  • Wenn die Marmelade dann im Topf kocht, dass heißt es solange zu warten, bis sie fest ist. Um zu erkennen, wann das soweit ist – dafür gibt es einen einfachen Trick: Gebt etwas von der heißen Fruchtmasse auf einen möglichst kalten Teller und wartet kurz ab, wenn die Masse fest wird ist die Marmelade fertig. Falls nicht, gebt ein bisschen Zitronensaure dazu und probiert es nach ein paar Minuten nochmal.
  • Und wenn die Marmelade dann in den Gläsern ist, dann werden die Gläser verschlossen und viele stürzen die Marmelade dann – drehen also die Gläser um. So sollen auch die möglichen Keime am oberen Rand und auch am Deckel abgetötet werden. Das muss aber nicht sein, wenn ihr die Gläser und die Deckel vorher im Geschirrspüler wascht oder sie im heißen Wasser auskocht. Sie müssen danach aber auch gründlich abgetrocknet werden, damit sich kein Schimmel bildet.