Rinder schützen das Freisinger Moos

Das Freisinger Moos soll auch weiterhin ein lebendiges Biotop bleiben – deshalb müssen die Grünflächen von Unkraut befreit werden. Würde das Moos nämlich zuwuchern, würde es austrocknen. Bei einer Fläche von 3000 Hektar ist das allerdings extrem viel Arbeit, die bisher entweder per Hand oder mit Baggern erledigt wurde. Der Landschaftspflegeverband lehnt sich jetzt aber zurück und lässt seit ein paar Wochen auf einer kleinen Fläche Rinder grasen. Und das bisher mit Erfolg – die Rinder sind nämlich bei der Beweidung effektiver als Handarbeit oder Bagger. Sollte das Pilotprojekt weiter so erfolgreich sein, könnte es auch ausgeweitet werden.