Rücksichtnahme und Verständnis im Wald

Bei dem ganzen Sonnenschein zieht es die Menschen bei uns auch in die ganzen Wälder. Viele sind da unterwegs, denn Spazierengehen und Sporteln wie joggen oder Mountainbiking ist ja auch in der Corona-Krise erlaubt. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck bittet die Waldbesucher, rücksichtvoll auf die Natur zu achten und ein paar Regeln zu beachten:

Das Rauchen im Wald ist von März bis einschließlich Oktober untersagt. Selbstverständlich darf auch kein Feuer angezündet werden.

Hunde dürfen nicht frei herumlaufen, denn das könnte Rehkitze gefährden.

Das Radfahren ist auf Wegen erlaubt, die sich dazu eignen. Mit dem Mountainbike zwischen den Bäumen hindurchfahren darf man nicht.

Müll soll wieder mit nach Hause genommen werden, denn Abfälle verschandeln den Wald. Selbst Papiertaschentücher, erst recht Dosen oder Plastik sind lange sichtbar und eine Belastung für die Umwelt.

Zecken können die Gesundheit gefährden. Sie klammern sich an, wenn man durch Gras oder Gebüsch läuft. Sie saugen Blut und sind Überträger der Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Wer auf den Wegen bleibt, lange Hosen trägt und die Hosenbeine regelmäßig abklopft, verringert das Infektionsrisiko. Je schneller Zecken fachgerecht entfernt werden, umso besser.