Schulstart am Montag: Alles was Ihr wissen müsst

Am Montag startet wieder die Schule nach den Osterferien. Hier haben wir alles für Euch zusammengefasst, was Ihr wissen müsst.

Wer darf in die Schule?

Die 7-Tage-Inzidenz, die an einem Freitag in einem Landkreis herrscht, entscheidet darüber, welche Schüler in der folgenden Woche in die Schule dürfen.

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 erfolgt in den Grundschulstufen Präsenzunterricht. Alle anderen Klassen sind im Wechselunterricht (oder Präsenzunterricht, wenn dabei der Mindestabstand eingehalten werden kann).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 erfolgt in allen Klassen Wechselunterricht (oder Präsenzunterricht, wenn dabei der Mindestabstand eingehalten werden kann).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 gibt es generell Distanzunterricht, aber für Abschlussklassen, Q11, 11. Klassen der FOS und alle vierten Klassen Wechselunterricht (oder Präsenzunterricht, wenn dabei der Mindestabstand eingehalten werden kann).

Testpflicht

Ab Montag dürfen nur noch Schüler (und Lehrer) in die Schule, wenn sie negativ auf Corona getestet sind. Hierfür gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten.

Variante 1: Schüler führen in der Schule einen Selbsttest durch. Der Freistaat hat dafür über 17 Millionen Schnelltests besorgt, die kostenlos verteilt werden. Jede Schule kann selbst entscheiden, wie das Testen abläuft. Es soll zu Beginn des Schultages stattfinden, meistens wohl im Klassenzimmer. Die Schüler müssen die Tests selbst durchführen, das ist nicht die Aufgabe der Lehrer. Das Kultusministerium empfiehlt daher vor allem den Eltern von kleineren Kindern so einen Test zu Hause schon einmal „zu üben“.

Variante 2: Die Schüler bringen das Ergebnis eines negativen PCR- oder Schnelltests mit, der durch medizinisches Personal durchgeführt wurde (z.B. in Testzentren, Apotheken oder Hausarztpraxen. Schüler können den Test also vorab machen. Bei einer Inzidenz unter 100 darf das Ergebnis aber nur maximal 48 Stunden alt sein, bei einer Inzidenz über 100 sogar nur maximal 24 Stunden.

Sollte ein Kind bei einem Selbsttest in der Schule ein positives Ergebnis haben, muss es die Schule verlassen und außerhalb noch einen PCR-Test durchführen lassen. Wie genau der Ablauf ist und die Betreuung des Kindes bis dahin ausschaut, muss jede Schule selbst regeln. Vor allem bei Selbsttests gibt es eine höhere Rate an „falsch-positiven“ Tests, also Tests, die ein positives Ergebnis anzeigen, was aber nicht stimmt. Daher bringt immer erst ein PCR-Test Klarheit.

Was ist, wenn ich mein Kind nicht testen lassen möchte?

Wenn Schüler keinen Test machen wollen, dürfen sie nicht am Unterricht teilnehmen. Ihnen bleibt dann nur der Distanzunterricht.

Maskenpflicht

Weiterhin gilt in der Schule eine Maskenpflicht. Schüler können eine Alltags- bzw. Community-Maske tragen. Dies gilt im ganzen Schulhaus und auch während des Unterrichts. Lehrer müssen eine medizinische Maske („OP-Maske“) tragen.