Sicherheitsdienst auf Münchner Friedhöfen

Grillpartys mit lauter Musik, Seiltanzen zwischen den Bäumen, Frauen sonnen sich oben ohne neben Grabsteinen – auf zwei Friedhöfen in München tobt das Leben. Ein privater Sicherheitsdienst soll für die kommenden drei Jahre für Ruhe sorgen, sagt die Stadt. Die Streife patrouilliert bereits seit April auf dem Alten Nördlichen Friedhof im Münchener Stadtteil Maxvorstadt und auf dem Alten Südlichen Friedhof im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Der Gesundheitsausschuss der Stadt München hat beschlossen, die Friedhöfe, auf denen seit Jahrzehnten kein Verstorbener mehr bestattet wurde, auch nach dem Pilotprojekt von einem Sicherheitsdienst überwachen zu lassen. Jährlich wird das die Stadtkasse laut Beschluss mit etwa 126.000 Euro belasten.