So sollen die Schulen nach den Sommerferien öffnen

Kultusminister Piazolo hat heute angekündigt wie genau die Schulen nach den Sommerferien öffnen sollen. Je nach Infektionsgeschehen gibt es insgesamt 4 Szenarien.

Szenario 1 (bei gutem Verlauf)

- Nach den Sommerferien startet der Unterricht wieder im Regelbetrieb
- Alle Schüler kommen täglich in den Unterricht und werden in voller Klassenstärke unterrichtet
- Die Abstandsregel von 1,5 Meter entfällt dadurch
- Schüler und Lehrer werden vermehrt auf das Corona-Virus getestet

Szenario 2 (bei maßvollem Ausbruch nach den Ferien

- Der Unterricht findet in halben Klassen und mit 1,5 Meter Abstand statt
- Unterricht im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht. Also wie aktuell - eine Woche zuhause und    eine Woche in der Schule

Szenario 3 (hohe Anzahl an neuen Infektion bei regional begrenztem Ausbruch)

- Schulen werden lokal geschlossen

Szenario 4 (zweite Corona-Welle in ganz Bayern)

- alle Schulen werden wieder geschlossen

Alle Schüler sollen außerdem fair behandelt und alle Abschlüsse gewährleistet werden. So soll sofort zu Beginn der Lernstand der Schüler festgestellt werden. Schüler und Schülerinnen, die im Home-Schooling Nachteile hatten sollen besonders unterstützt werden. Das Vorrücken in die nächste Schulklasse solle großzügig auf Probe passieren. Zudem solle es Nachberatungen mit den Eltern geben.

Zusätzlich soll es ein freizeitpädagogisches Ferienprogramm für die Sommerferien geben. So sollen Eltern und Alleinerziehende unterstützt werden, deren Jahresurlaub bereits aufgebraucht ist. Der Freistaat will dafür Fördermittel bereitstellen. Die zusätzliche Betreuung in den Sommerferien soll sich vor allem an die Jahrgangsstufen 1 bis 6 richten.