Stadtsäckel wird symbolisch ins Wasser getaucht

Geldbeutelwaschen für eine rosige finanzielle Zukunft – so wird die große Aschermittwochstradition bei uns beschrieben. In München tauchen um 11:30 Uhr Oberbürgermeister Dieter Reiter und weitere Vertreter der Stadt symbolisch das Stadtsäckel in den Fischbrunnen und viele Münchner tun es ihnen in der Hoffnung auf einen Geldsegen gleich. In Fürstenfeldbruck passiert das Gleiche schon um 11 Uhr an der Rossschwemme.

Die Zeremonie geht auf das 15. Jahrhundert zurück: Das Dienstpersonal hat damals seine Herrschaft darauf aufmerksam machen wollen, dass nach dem närrischen Faschingstreiben die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden müssten.