Starnberg: Beziehungstat bei Dreifachmord in Starnberg?

Im Prozess um einen mutmaßlichen Dreifachmord in Starnberg vermuten die Verteidiger eines Angeklagten ein Beziehungsmotiv. Die Anwälte eines als Komplizen angeklagten Slowaken forderten heute im Prozess in München die Verlesung von Chatverläufen zwischen dem Hauptangeklagten und dem Sohn der getöteten Familie. Daraus soll aus Sicht von Rechtsanwalt Stevens hervorgehen, dass die beiden jungen Männer eine Beziehung hatten. Wäre das Motiv für die Tötung eine Beziehungstat, wäre es wohl kein Mord, sondern Totschlag, mit einem deutlich geringeren Strafmaß.