Stifte, Hefte, Radiergummi & Co: Was Ihr beim Schulsachen kaufen beachten solltet

Das neue Schuljahr steht vor der Tür und das bedeutet wieder: Schulsachen für die Kleinen und die etwas Größeren kaufen. Und natürlich sollen sie auch nur das Beste bekommen, aber nicht jeder Stift und jedes Heft ist gleich nachhaltig und vor allem gleich gesund.

Hefte & Blöcke

Grau und trist sind Schulhefte aus Recyclingpapier schon lange nicht mehr. Wer besonders auf das Material achten möchte, der sollte auf Siegel wie „Blauer Engel“ achten. Das zeigt, dass das Papier zu 100 % aus Altpapierfasern hergestellt wurde und weder optische Aufheller noch Bleichchemikalien oder Ähnliches verwendet wurden. Übrigens, Bezeichnungen wie „Recyclingpapier“ oder „Umweltschutzpapier“ sind nicht geschützt.

Stifte

Es ist nichts neues, dass Kinder auf ihren Stiften herumkauen und deshalb ist es besonders wichtig, auf giftige Materialien zu verzichten. Stifte mit einem Lacküberzug sollte man also lieber nicht wählen, denn die können abblättern und viele Schadstoffe freisetzen. Zum Beispiel krebserregende Substanzen wie PAK (Polyzyklische Aromatische Wasserstoffe). Die entstehen beispielsweise bei unvollständigem Verbrennen von organischen Materialien wie Tabak, Öl oder Benzin.

Für Kinder, die das erste Mal in die Schule gehen, eignen sich vor allem Buntstifte aus unlackiertem Holz, in höheren Klassen Druckbleistifte, die lange halten und deren Mine ersetzbar ist.

Radiergummis

Bunte Radiergummis und auch die, die aussehen wie Spielsachen, Essen, etc., sind zwar der Traum vieler Kinder, generell aber Chemie pur. Besser sind die rot-blauen Gummis aus Naturkautschuk und auch solche mit dem Hinweis „PCV-frei“.

Füller

Bei Füllerpatronen heißt es: schwarze und blaue Tinte gilt als unproblematisch, auf andere Tintenfarben sollte man eher verzichten.

Bei Tintenkiller ist das anders, schon allein wegen der chemischen Inhaltsstoffe gelten die als problematisch. Aber zum Glück können auch Radiergummis Tinte radieren – ganz einfach mit dem blauen Ende.

Kleber

Hier sollte man nach den Hinweisen „lösemittelfrei“ oder „ohne Lösungsmittel“ suchen, die kann man den Kindern ohne Bedenken in die Hand geben.

Marker

Sind für kleinere Kinder nichts, da sie schnell verdunstende Lösungsmittel enthalten. Stattdessen kann man zum Beispiel zu Filzstiften auf Wasserbasis wechseln. Oft kann man die sogar auch noch nachfüllen.

Federmäppchen

Bunt und glitzernd finden die Kleinen ja meistens besonders gut – das sind allerdings auch nicht die gesündesten Federmäppchen. Besser sind die aus umweltfreundlichen Materialien wie Stoff oder Leder. Die halten meistens auch länger als die aus Kunststoff und sind robuster. Auf schon „gefüllte“ Mäppchen sollte man außerdem besser verzichten, denn häufig sind die Stifte darin billig und nicht umweltfreundlich.