Tafel in Germering hat mit Corona-Käufen zu kämpfen

Leere Regale in Supermärkten – das ist nicht überall so – aber in vielen Läden bei uns in der Heimat gehört das mittlerweile zum Alltag. Und unter diesen Hamsterkäufen zu Corona-Zeiten leiden jetzt auch die ersten Tafeln in der Region. Das hat uns zum Beispiel Jürgen Quest von der Germeringer Tafel im Top FM-Interview erzählt. Aktuell bekommt die Tafel dort etwa 30 bis 50 Prozent weniger von den Geschäften. Es sei einfach nichts mehr da, was sie an die Tafeln weitergeben könnten. Die Tafel schickt aber niemanden ihrer Kunden weg –  jeder bekomme aktuell aber weniger als sonst, so Querst. Er richtet deshalb einen Appell an die Leute, die sich vielleicht schon mit Hamsterkäufen eingedeckt haben. Sollte jemand dabei doch zu viel gekauft haben und er kann die Waren dann auch nicht mehr rechtzeitig verbrauchen – dann sollte er es bitte bei den Tafeln vorbeibringen. Die Menschen seien drauf angewiesen.