Typische Anfängerfehler in der Küche

Als die Restaurants auf einmal schließen mussten und wir alle fast nur noch zuhause waren, haben viele Menschen in unserer Heimat zum ersten Mal wirklich mit dem Kochen angefangen. Und viele sind dabei geblieben. Doch vor allem Anfängern, passieren einige Fehler in der Küche, die sich ganz leicht vermeiden lassen.

Mit Olivenöl braten

Viele meinen, etwas in Olivenöl anbraten, würde den Geschmack verbessern. Aber meistens gibt es im Supermarkt nur kaltgepresstes Olivenöl, das auch natives Olivenöl genannt wird. Das fängt aber schon bei 160 Grad zum Rauchen an und gibt so giftige Stoffe ab. In einer Pfanne werden aber schnell 200 Grad erreicht. Daher solltet Ihr besser mit Raps- oder Sonnenblumenöl etwas anbraten. Wer trotzdem mit Olivenöl braten möchte, muss ein raffiniertes Olivenöl kaufen. Das fängt erst bei 220 Grad zum Rauchen an.

Die Pfanne nicht heiß werden lassen

Viele drehen die Herdplatte an, machen Öl in die Pfanne und kippen dann gleich Gemüse oder Fleisch hinterher. So schließen sich aber die Poren der Lebensmittel nicht, und sie saugen sich mit dem Öl voll. Die Folge: Gemüse und Fleisch verlieren so an Geschmack und werden nie knusprig. Daher zuerst die Pfanne richtig heiß werden lassen, dann Öl rein, das auch heiß werden lassen und dann kommen die Lebensmittel.

Kein Salz im Nudelwasser

Vor allem bei Kochanfängern schmecken Nudeln oft nach nichts. Denn sie vergessen das Salz im Nudelwasser. Aber nur das sorgt dafür, dass die Nudeln ihren Geschmack entfalten können. Die Faustregel lautet: 3 Esslöffel Salz auf 500 Gramm Pasta.

Fleisch direkt vom Kühlschrank in die Pfanne

Fleisch sollte immer auf Zimmertemperatur aufgewärmt werden, bevor es in der Pfanne oder auf dem Grill landet. Denn ansonsten erschrickt sich das Fleisch quasi, die Faser ziehen sich zusammen und das Fleisch wird zäh.

Zu wenig Platz im Nudeltopf

Viele Kochanfänger wundern sich, warum ihre Nudeln zusammenkleben. Das passiert, wenn der Topf zu klein ist. Die Nudeln brauchen ausreichend Platz im Wasser, um nicht aneinanderzukleben. Also einen zu großen Topf und zu viel Wasser, gibt es bei Nudeln eigentlich gar nicht.

Lebensmittel werden falsch lagern

Viele stellen sämtliches Gemüse in den Kühlschrank. Aber das ist nicht immer gut. Denn viele Gemüsearten verlieren im Kühlschrank ihren Geschmack oder Wasser. So zum Beispiel Tomaten. Daher lautet die wichtige Grundregel: Lagert Lebensmittel so, wie es auch die Supermärkte tun. Also stellt nur Gemüse in den Kühlschrank, das auch im Supermarkt in diesen offenen Kühlregalen steht. Der Rest bleibt draußen.