Unikliniken gründen bayerisches Krebsforschungszentrum

Krebserkrankte sollen in Bayern künftig schneller Zugang zu neuen Diagnose- und Therapieverfahren bekommen und an klinischen Studien teilnehmen können. Dazu richtet die Staatsregierung am Universitätsklinikum Erlangen ein Krebsforschungszentrum ein, in dem sich die Universitäten Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Regensburg, Würzburg sowie die beiden Münchner Hochschulen Ludwig-Maximilians-Universität und Technische Universität zusammenschließen. Jedem Bürger im Freistaat solle der Zugang zu onkologischer Spitzenmedizin ermöglicht werden, sagte Wissenschaftsminister Sibler. In dem Zentrum sollen die Kompetenzen und Expertisen der sechs bayerischen Krebskliniken gebündelt werden, um schneller und effizienter Forschungsergebnisse zu erzielen.