US-Konzern stellt keine Raucher mehr ein

Das Großunternehmen U-Haul in den USA stellt ab Februar keine Raucher mehr ein. "Diese Regel ist ein verantwortungsvoller Schritt, um eine Kultur des allgemeinen Wohlbefindens bei U-Haul zu hegen", heißt es in einer Pressemitteilung. Als Begründung heißt es weiter, dass Nikotinprodukte suchterzeugend seien und verschiedene Gesundheitsrisiken bergen. Die Raucher unter den aktuell mehr als 30.000 Mitarbeitern in den USA und Kanada bleiben weiter beschäftigt. Aber es werden keine neuen Raucher eingestellt. Die Regel gilt in allen US-Staaten, in denen das Unternehmen tätig ist. Bei U-Haul handelt es sich um einen der größten Vermieter von Transportern, Umzugswagen und Anhängern. In den US-Staaten, in denen Firmen Nikotintests bei Mitarbeitern durchführen dürfen, könne es künftig solche Tests geben, heißt es vonseiten U-Hauls.

Dass man hier bei uns in Deutschland jemanden nicht einstellt, weil er Raucher ist, ist laut Arbeitsrechtlern nicht erlaubt. Sollte man im Bewerbungsgespräch gefragt werden, ob man raucht, dürfe man lügen. Der Arbeitgeber kann den Arbeitsvertrag später auch nicht anfechten, weil man gelogen hat.

Ein großes Thema ist aber, wie mit Raucherpausen umgegangen wird. Unternehmen können in Deutschland festlegen, dass Raucherpausen nicht zur Arbeitszeit gehören. Andere Unternehmen setzen hingegen auf positive Unterstützung, und zahlen den nichtrauchenden Mitarbeitern mehr Geld.