Verdächtiger sitzt nach Messerangriff in ICE in U-Haft

Der Mann, der in einem ICE mit einem Messer auf einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn eingestochen haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Er wurde gestern in eine Justizvollzugsanstalt überstell», sagte heute eine Polizeisprecherin. Der 25-Jährige steht im Verdacht, den Fahrkartenkontrolleur am Sonntagnachmittag in einem ICE auf der Strecke zwischen München und Augsburg nahe Althegnenberg im Landkreis Fürstenfeldbruck unvermittelt ins Gesicht geschlagen zu haben. Anschließend soll er mehrfach mit einem Messer zugestochen haben. Nach Angaben der Polizei wurde der 60-Jährige dabei schwer am Hals verletzt.

Nachdem der verletzte Kontrolleur den Zug durch eine Notbremsung zum Stehen gebracht hatte, zerschlug der Angreifer ein Fenster und flüchtete. Der Verdächtige konnte am Montag während einer Fahrt in einem anderen ICE bei Erfurt festgenommen werden. Ein Zugbegleiter hatte ihn anhand der Täterbeschreibung erkannt.