Verfahren nach Wingsuit-Flug: Münchner Extremsportler meldet sich bei Behörde

Nach einem aufsehenerregenden Wingsuit-Sprung vom Watzmann hat sich ein Extremsportler aus München im letzten Moment der Anhörungsfrist beim Landratsamt Berchtesgadener Land gemeldet. In einem Telefongespräch sei ihm noch einmal erläutert worden, warum die Behörde wegen des Sprungs im Nationalpark ein Verfahren eingeleitet habe, sagte ein Landratsamt-Sprecher. Er überlege sich jetzt nochmal die nächsten Tage, was er machen wird. Der Mann war mit seinem Flügelanzug, der Tragflächen aus Stoff zwischen den Armen und Beinen hat, vom Watzmann zum Königssee geflogen, obwohl im Nationalpark sowohl Starts als auch Landungen von Luftsportgeräten verboten sind. Die Spannbreite des möglichen Bußgeldes liegt zwischen 50 und 2500 Euro. Das Landratsamt will «in Kürze» seine Entscheidung treffen.