Verfolgungsjagd über 170 Kilometer

Schon wieder musste sich die Münchner Polizei eine Verfolgungsjagd mit einem Autofahrer liefern. Die Beamten wollten den Mann gestern früh beim Sendlinger-Tor-Platz kontrollieren, als der plötzlich aufs Gas drückte und davonfuhr. Zuerst flüchtete der Autofahrer durch die Stadt auf die A9. Die Polizei forderte derweil Verstärkung von der Polizei Oberbayern, als auch einen Hubschrauber an. Besonders kurios – der Autofahrer schmiss zwischenzeitlich Steinbrocken aus seinem Auto. Die Beamten ließen außerdem einige Autobahnausfahrten sperren – mit Erfolg. Bei Feucht fuhr der Mann dann unerwartet auf eine Raststätte – nach 170 km Verfolgungsjagd. Dort konnten die Beamten den Autofahrer festnehmen. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann schon länger in seinem Auto lebte. Ausweispapiere hatte er nicht. Daraufhin nahmen sie ihn vorläufig fest. Warum der Mann überhaupt vor der Polizei flüchtete, ist noch unklar.