Vogelgrippe erreicht Bayern

Die Vogelgrippe hat Bayern erreicht. Wie das Umweltministerium heute mitteilte, wurde der Erreger bei mehreren Wildenten im Landkreis Passau nachgewiesen. Nutzgeflügel sind nun angewiesen, jeden Kontakt zwischen ihren Tieren und Wildvögeln zu vermeiden. Das Umweltministerium prüft nun weitere Vorsichtsmaßnahmen. Sollte die Vogelpest in Betrieben ausbrechen, sterben oft 100 Prozent der Hühner und Puten. Bei intensivem Kontakt können sich auch Menschen anstecken. Ob dies auch bei dem jetzigen Virusstamm der Fall ist, kann noch nicht beantwortet werden. Eine Übertragung über infizierte Lebensmittel gilt aber als unwahrscheinlich. Das Umweltministerium ruft aber alle Bürger dazu auf, tote Vögel ja nicht anzufassen, aber den Fund an die lokalen Behörden zu melden.