Was Fundbüros verlässt – und was wohl für immer vergessen wurde

In unseren Fundbüros liegt so allerhand rum – und ob die Gegenstände wieder zu ihren Besitzern zurückfinden, das variiert. Das Fundbüro der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat eine besonders hohe Abhol-Quote: Sie liegt bei über 50 Prozent. Pro Monat werden bei der MVG rund 3.000 Fundsachen abgegeben, sagt ein Sprecher. Beim Fundbüro des Münchner Flughafens gehen einem Sprecher zufolge etwa 60 Objekte pro Tag ein. Da werden laut einem Sprecher knapp 50 Prozent der Fundsachen wieder abgeholt. In der Stadt München kommen pro Tag im Schnitt 185 Sachen rein. 35 Prozent davon finden zu ihren Besitzern zurück.

Was mit den übrigen Fundsachen passiert, ist dem Sprecher des Kreisverwaltungsreferats zufolge klar geregelt: Die gesetzliche Aufbewahrungsfrist beträge sechs Monate. Konnte innerhalb dieser Zeit kein Verlierer ermittelt werden und macht der Finder keine Rechte geltend, würden die Fundsache ins Eigentum der Landeshauptstadt München übergehen. Die Fundsachen würden dann versteigert, im Rahmen eines Freiverkaufs veräußert oder für soziale Zwecke abgegeben