Urteil

Weitere Haftstrafe um Millionenbetrug mit falschen Autohäusern

Im Verfahren um einen Millionenbetrug mit falschen Autohäusern muss eine 36-Jährige wegen gewerbsmäßigen Betrugs ins Gefängnis. Die Richter am Landgericht München I verkündeten heute als Strafmaß eine Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten. Der Richter erklärte, dass die Frau als Mittäterin in 17 Fällen Menschen um Geld in Höhe von rund 650.000 Euro betrogen habe. Die Richter blieben leicht unter der Strafforderung der Staatsanwaltschaft.

Drei Mittäter der Frau waren bereits zuvor zu Haftstraßen verurteilt worden, der Haupttäter zu neun Jahren Haft. Insgesamt hatten die Täter in 31 Fällen seit Februar 2016 Menschen und Unternehmen um rund 1,1 Millionen Euro geprellt. In Bayern, Hessen und Sachsen trieben sie ihr Unwesen und brachten ihre Opfer online dazu, Geld für Autos zu überweisen, die es nicht gab. Dafür bauten sie ein System aus falschen Identitäten und Tarnkonten auf.