Wirecard hat Insolvenz beantragt

Nach dem milliardenschweren Bilanz-Skandal ist Wirecard am Ende. Wie der Dax-Konzern aus Aschheim im Landkreis München mitgeteilt hat, wurde Insolvenz beantragt. Das Unternehmen, das Zahlungen zum Beispiel bei Online-Käufen abwickelt, beschäftigt weltweit knapp 6.000 Menschen. Wirecard hatte erklärt, dass zwei Milliarden Euro auf Treuhandkonten vermutlich gar nicht existieren.

Die Insolvenz könnte auch eine Reihe von Banken teuer zu stehen kommen. Betroffen ist einem Anleiheprospekt zufolge unter anderem die Landesbank Baden-Württemberg. Die Banken hatten dem Bezahldienstleister bis zu 1,75 Milliarden Euro an Krediten gewährt. Die Aktie stürzte noch einmal um 80 Prozent ab.