Wohnen um München: Preise steigen langsamer

Bei uns im Münchner Raum steigen und steigen die Mieten. Aber vielleicht ist ja ein Ende in Sicht.  Laut dem Marktforschungsinstitut des Immobilienverbands Deutschland steigen die Mieten nicht mehr so schnell an oder stagnieren sogar. In Freising, Erding und Ebersberg verzeichnete der IVD von Frühjahr bis Herbst des letzten Jahres die gleiche Miete. In München stiegen sie um 0,6 Prozent und in Fürstenfeldbruck gab es bei uns das stärkste Plus mit 4 Prozent. Irgendwann sei ausgereizt, was die Leute zahlen können oder zu zahlen bereit sind, so der IVD. Zum anderen sehe man auch schon gewisse Spuren der Mietpreisbremse.

Beim Kauf sind die Steigerungsraten noch deutlich höher. So legten Preise für Doppelhaushälften in Erding binnen eines halben Jahres um 10,5 Prozent zu. Bei Einfamilienhäusern ging es mit 5,7 Prozent in Ebersberg am schnellsten nach oben, in Freising blieben die Preise allerdings ein halbes Jahr unverändert. Eigentumswohnungen verteuerten sich je nach Stadt um 2 bis 4,7 Prozent. Der Markt in und um München hat in den vergangenen Jahren extreme Preissteigerungen erlebt. Eigentumswohnungen mit gutem Wohnwert sind beim Kauf binnen fünf Jahren je nach Stadt um 41 bis 98 Prozent teurer geworden. Die Mieten für sie stiegen ebenfalls kräftig, wenn auch nicht ganz so schnell: je nach Stadt um 15 bis 39 Prozent.