© Tierpark Hellabrunn / Marc Müller

Zoo-Chef: Tierpark Hellabrunn droht Pleite

Dem Münchner Tierpark Hellabrunn droht nach Angaben des Chefs Rasem Baban wegen der Corona-Krise die Pleite. Wenn wir jetzt nicht mehr Besucher reinlassen dürfen, müsse man Ende September Insolvenz anmelden, sagte er der «Bild»-Zeitung. Mit den neuen Auflagen dürfe er täglich nur 4400 Besucher auf das Gelände lassen. Es würden auch die Besucher gezählt, die keinen Eintritt bezahlen wie kleine Kinder oder Jahreskartenbesitzer. Ohne Hilfe müsse man im September als Erstes die Löwen abgeben. Ausgerechnet das Wappentier des Freistaates.

Der Tierpark habe tägliche Kosten in Höhe von 50.000 Euro, sagte der Leiter. Um zu überleben, brauche der Tierpark täglich 8.600 Besucher täglich. Der Tierpark bittet um fünf Quadratmeter pro Besucher. Das reiche an der frischen Luft doch absolut aus, da die meisten eh Familien sind, die keinen Abstand halten müssen, heißt es.